Breakbot – Still Waters

Heute schauen wir uns das neue Album einer Band an, die zumindest bei mir sehr lange unter dem Radar geflogen ist. Klar habe ich den Namen immer wieder mal gelesen, aber nie die Musik dazu gehört. Die Rede ist von Breakbot und ihrem neuem Album „Still Waters“, das am 05. Februar 2016 auf edbanger records über Warner Music erschienen ist. Von Breakbot als Band zu sprechen ist schwierig, da eigentlich nur Thibaut Berlan festes Mitglied der Band ist und alle Lieder komponiert. Bei der Umsetzung der einzelnen Tracks kommen ihm verschiedene Sänger und Instrumentalisten wie Irfane und Jim Grandcamp zu Hilfe. „Still Waters“ ist das zweite Album des Franzosen nach der Veröffentlichung von „By your Side“ 2012. Mit 2 von 5 Punkten auf Resident Advisor konnte dieses Album damals bei manchen Kritikern nicht wirklich punkten, ich habe es mir deshalb auch nicht angehört um keine vorgefestigte Meinung von Breakbot zu haben.

„Still Waters“ habe ich als CD, die Links für Apple Music, Spotify und Amazon gibt es in der Beschreibung. Von der Aufmachung her gefällt es mir ganz gut, gerade weil das Coverart an Moby aus den 90ern erinnert und so auch ziemlich gut zu dem Gesamtgefühl der 13 enthaltenen Tracks passt: Funkiger Disco House trifft den lauwarmen Morgentau. „My Toy“ ist eines der Lieder, bei der man deutliche Einflüsse der klassischen Disco-Größen, wie Daft Punk heraushören kann, leider ist außer dem Synthesizer-lastigen „Man Without Shadow“ keines der Lieder besonders herausstechend, sondern schlicht und einfach durchschnittlich. Ich habe mir das Album beim Aufräumen und Wohnungsputzen angehört, dazu passt es auch recht gut. Für mehr leider nicht.

Deswegen bekommt „Still Waters“ von Breakbot von mir lediglich 4 von 10 möglichen Punkten.