Star Wars Headspace

Heute geht es um Star Wars Headspace. Ja, richtig gehört Star Wars. Elektronische Musik von, mit und über Star Wars. Von einem richtigen Album kann man dabei zwar nicht sprechen, da es sich bei „Star Wars“ Headspace lediglich um eine Compilation handelt, dennoch ist es eine LP und somit einer Review würdig. Auf dem Album findet man Künstler wie Kaskade, GTA, Baauer, Bonobo, Röyksopp, Rustie, Breakbot und mehr, die in den insgesamt 15 Tracks ihre Musik zum Besten geben.

Dabei entsteht ein Mix aus Tracks verschiedener Genres, die sich irgendwie mit dem Star Wars Universum befassen. Und das wird wie folgt angestellt: Jede Menge Samples aus den Filmen, wie das Atmen von Darth Vader, eine Portion Namedropping in den Tracktiteln und die offizielle Linzensierung der Compilation.

Als Album an sich fühlt sich Star Wars Headspace natürlich nicht richtig abgerundet an, da nicht nur die Genres zwischen den einzelnen Liedern zu heftig springen, sondern es mehr um die Referenz an sich zu gehen scheint. Dennoch finde ich zumindest die Künstlerauswahl sehr gelungen, da nicht unbedingt die Bekanntheit oder Beliebtheit der einzelnen Acts im Vordergrund zu stehen scheint—sondern ihre Credibility. Und mit etwas Glück gibt es dann in Star Wars Episode 8 eine Cantina Band, die „Cantina Boys“ von Baauer spielt—dieser Trapsong ist definitiv mein Highlight der Platte.

Star Wars Headspace bekommt von mir gesunde 7 von 10 Punkten. Und dabei versuche ich, nicht auf den Star-Wars-Fanboy in mir zu hören, der mehr verlangt.